| Philosophie und Vision |
Philosophie"Elektronische Gesundheitsdienste sind wichtig. Durch sie kann der Zugang zur Gesundheitsfürsorge verbessert und die Qualität und Wirkung der angebotenen medizinischen Dienste gesteigert werden", konstatierte 2004 die Europäische Kommission in ihrem e-Health Aktionsplan. Und weiter: "Elektronische Gesundheitsdienste sind das Instrument unserer Zeit für eine erhebliche Steigerung der Produktivität und gleichzeitig das Instrument der Zukunft für reformierte, auf den Bürger gerichtete Gesundheitssysteme, die gleichzeitig die multikulturelle und mehrsprachige Vielfalt der herkömmlichen Gesundheitsversorgung in Europa wahren". Seit der Zeit des Hippokrates (460-375 v. Chr.) ist die Medizin eine schreibende Wissenschaft, die ihren Stoff festhalten, sammeln und vergleichen kann. Dies beinhaltet Informationen über den Patienten und seine Krankheiten, über geplante und durchgeführte diagnostische und therapeutische Maßnahmen, über aktuelle Forschungsergebnisse sowie über erbrachte Leistungen und entstandene Kosten. Werden die Informationsbedürfnisse nicht schnell und vollständig befriedigt, kann dies z.B. zu Fehlentscheidungen und Doppeluntersuchungen führen. Dies kann sich sowohl negativ auf den Patient als auch die Kosten im Gesundheitswesen auswirken. Wichtigstes Ziel der medizinische Dokumentation ist es also, zu einer wirkungsvollen und angemessenen medizinischen Versorgung des einzelnen Patienten beizutragen. Dazu muss das medizinische Informationssystem alle zu diesem Fall verfügbaren Informationen bereitstellen, welche für eine Entscheidung über die Durchführung diagnostischer, therapeutischer oder pflegerischer Maßnahmen relevant sind. Informationssysteme werden als sozio-technische Systeme verstanden. Dies bedeutet, dass der Erfolg eines Informationssystems vom geeigneten Zusammenwirken von Mensch und Technik bei der Erfüllung der informationsverarbeitenden Aufgaben abhängt. Nur wenn die Technik die notwendige Funktionalität bietet und der Mensch diese dann auch richtig benutzt und einsetzt, können Informationssysteme effizient funktionieren und so zu einer hochwertigen und gleichzeitig effizienten Patientenversorgung beitragen. In den vergangenen Jahren wurden von medizinischen Institutionen weltweit erhebliche Anstrengungen zum Aufbau effizienter Informationssysteme unternommen und es wurden im Lauf der Zeit intra-mural entsprechende Informationssystemarchitekturen aufgebaut: (aus "Schabetsberger T. Trans-institutionellle Informationssystemarchitekturen zur Unterstützung einer integrierten Gesundheitsversorgung. PhD Thesis.).
VisionDas ehealth solutions Team der ITH icoserve ging aus den Mitarbeitern des health@net Forschungsprojekts hervor. Es verfolgt das Ziel, Produkte auf modernster technischer und wissenschaftlicher Basis im Bereich Gesundheitsvernetzung (Infrastruktur und Anwendungen) zu entwickeln, mit besonderem Augenmerk auf Interoperabilität. Die integrierte, kooperative Gesundheitsversorgung (Medizin, medizinische Ausbildung, Management im Gesundheitswesen und Public Health) soll dadurch unterstützt werden, mit dem ultimativen Ziel, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen zu verbessern und für die Zukunft in finanzierbarer Art und Weise zu sichern.
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